Wir über uns

DER MENSCH ist die Aufgabe der Kirche, weil Gott sich um ihn sorgt. Den Menschen, besonders den Armen, hat die Kirche zu dienen.

Antonius Holling – DER PRIESTER

Antonius Holling wurde am 2. September 1908 in Osnabrück geboren. Am 22. September 1934 empfing er in Hildesheim die Priesterweihe. Am 1. März 1940 wurde ihm die Seelsorge in der „Stadt des KDF-Wagens“ übertragen. Aus tiefer christlicher Überzeugung baute er hier mutig und unerschrocken kirchliches Leben auf. Dies geschah gegen den Willen der damaligen Machthaber, die diese Stadt ohne Gott und ohne Kirchen errichten wollten. Nach dem Krieg führte er das kirchliche Leben zu großer Entfaltung. Prälat Antonius Holling war bis zum 31. Mai 1986 Pfarrer der St. Christophorus Gemeinde und wohnte in Wolfsburg bis zu seinem Tod am 7. September 1996.

Dr. Carl Horst Hahn über Antonius Holling:

In Prälat Holling hatten die Wolfsburger schon während des Krieges einen aufrechten Seelsorger, einen Ansprechpartner für Nicht-Katholiken gleichermaßen, der Vertrauen ausströmte und Obsorge praktizierte. Auch er war ein Pionier dieser Stadt, ein währen des Krieges von den Machthabern politisch verfolgtes „Störelement“, quasi ein Illegaler.
Prälat Holling war der jugendliche Kirchenmann der Kriegszeit gewesen, ohne Kirche, aber mit großem Einfluss, für jedermann da.
Er blieb dabei immer für die Sorgen der Menschen der Mann mit Zeit, in der äußersten Not der Mann, der einen Weg kannte, der zur Stütze wurde. Ohne groß Fragen zu stellen, fand er Antwort.

Antonius Holling – DIE STIFTUNG

Die St. Christophorus Gemeinde Wolfsburg gründete im Jahr 2004 die Antonius-Holling Stiftung. Finanzieller Grundstock dafür war der Nachlass eines Ehepaares. Zweck der Stiftung ist die materielle und ideelle Unterstützung der Kirchengemeinden mit einem besonderen Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendarbeit. Im Einzelnen fördert die Stiftung:

  • Unterhalt von Kirchen und kirchlichen Gebäuden
  • Pastorale und caritative Projekte
  • Kirchlich-kulturelle Angebote
  • Katholische Kindertagesstätten und Schulen
  • Jugendarbeit und Jugendaustausch
  • Familien- und Senioren-Arbeit
  • Erwachsenenbildung
  • Wissenschaftliche Begleitung kirchlicher Arbeit
  • Diaspora und Mission
  • Kirchliche Arbeit im Ausland

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